Elaine Aron entwickelte des Konzept der Hochsensibilität, dass sie als angeborenes Temperament beschreibt. Sie definierte 4 Eigenschaften, die bei hochsensiblen Personen gleichzeitig anzutreffen sind:⁠

1. Gründliche Informationsverarbeitung (Gutes Gespür für die Stimmungen anderer Menschen, gründliches Abwägen bei Entscheidungen, Tendenz viel nachzudenken, tiefgründige Gespräche⁠)
2. Übererregbarkeit von Umwelteinflüssen wie Licht, Gerüche, Lärm
3. Emotionale Intensität oder Reaktivität (positive wie negative Gefühle werden stärker empfunden)⁠
4. Sensorische Empfindlichkeit⁠

Obwohl die genetische Veranlagung für Hochsensibilität die Geschlechter gleichermaßen betrifft, hört man deutlich seltener von hochsensiblen Männern. Ein paar Nachrichten von männlichen Followern haben mir zudem gezeigt, dass sich viele Männer durch ihre hochsensiblen Eigenschaften ganz besonders belastet fühlen. Der Psychotherapeut Tom Falkenstein schreibt in seinem Buch “Hochsensible Männer” auch, dass Männern heute immer noch stereotype Eigenschaften wie “Macht”, “Härte” oder “Stärke” zugeschrieben werden. Zumindest müssen Männer aber „cool“ auftreten und „mit dickem Fell“ ausgestattet sein.⁠

Hochsensible Männer werden daher häufig als „weich“, „empfindlich“ oder als „unmännlich“ abgestempelt. Doch genauso wie bei hochsensiblen Frauen, hat auch die feinfühlige Art von dir als Mann viele Vorteile, die es für dich zu entdecken gilt. Viele hochsensibler Männer sind z.B. besonders gewissenhaft, loyal und schaffen es bei der Arbeit kreative Lösungen zu finden, die alle Parteien glücklich machen. Darüber hinaus sind sie im Privatleben emphatische Zuhörer und achtsame Partner …

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